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Wie kann ich mein Haus umweltfreundlicher heizen? Der Hauseigentümerverband Küsnacht und Umgebung und die FDP Zollikon laden ein zu einem öffentlichen Informationsabend zum Thema optimale Heizungssanierung. Architekt und Energieberater Roland Vogel aus Zumikon und Mitglied der Geschäftsleitung vom Büro SRT Architekten AG in Zürich erläutert die integrale und umweltbewusste Heizungssanierung. Wie kann man die Heizkosten reduzieren und zugleich die Luft sauberer halten? Zum Beispiel durch zusätzliche Isolation der Gebäudehülle und den Einbau einer kleiner dimensionierten Heizung nach neuesten technischen Erkenntnissen, ev. ergänzt mit Sonnenkollektoren. Zusätzlich werden im Foyer neueste Produkte als Anschauungsmaterialien präsentiert. Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 8.März 2007. Produkteausstellung ab 19 Uhr, Referat um 19.30 Uhr, anschliessend um 21 Uhr Apéro in der Ausstellung und Fragenbeantwortung. Weitere Infos unter www.fdpbezirkmeilen.ch oder www.hev-kuesnacht.ch
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Der Governeur von Kalifornien nimmt den Klimaschutz sehr ernst, er hat sich sogar zu einem “Oekofreak” gewandelt. Vor zwei Jahren hat er seinen “benzinfressenden” Hummer-Jeep mit einem Wasserstoff-Antrieb umbauen lassen, damit er keine gefährlichen Treibhausgase mehr ausstösst. Auch die Kalifornische Gesetzgebung ist mittlerweile die klimafreundlichste von der ganzen USA. www.blick.ch/news/schweiz/artikel49023
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Giovanni Leonardi, Chef Stromkonzern ATEL, will 2 neue CH-Atomkraftwerke an den bisherigen Standorten erstellen, gemäss NZZ vom 11.Dez.06. Dies als notwendiger Ersatz der drei älteren, bisherigen Atomkraftwerke. Ein neues Atomkraftwerk kostet 3-4 Milliarden Franken. Mit diesem Geld könnte man doch auch durch Private sehr viele kleine, dezentrale, erneuerbare Energieanlagen (Solar, Biogas, Wasser, Wind, etc.) erstellen, ohne radioaktive Abfälle?
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Einladung zur öffentlichen Diskussion am Donnerstag, dem 25.Januar 2007, um 20 Uhr in Stäfa im Sonnenwiessaal, nahe Bahnhof an der Bahnhofstr.38
Ca. alle 20 Jahre muss jede Heizung saniert werden unter Berücksichtigung von Investitionskosten, Energiekosten, Luftreinhaltung und Klimaprobelmatik. Es diskutieren Rolf Baumgartner, Hoval Herzog AG in Feldmeilen, Fritz Schuppisser, Soltop-Sonnekollektoren in Elgg und Matthias Rüegg, Rüegg Cheminée in Zumikon. Gesprächsleitung führt Ursula Gross Leemann, Rechstanwältin, Gemeinderätin von der Energiestadt Küsnacht und FDP-Kantonsratskandidatin. Der öffentliche Abend wir organisiert von der Freisinnig Demokratischen Partei Stäfa und Bezirk Meilen und vom Hauseigentümerverband Meilen und Umgebung.
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Am Wochenende vom 3./4.Februar 2007 organisiert die Energiestadt Küsnacht ein grosses, öffentliches Klimawochenende. Gezeigt wird der Al Gore Film “an inconvenient truth”, es gibt eine grosse Podiumsdiskussion mit prominenten Politikern und parallel dazu im Eingangsbereich der Helihalle einen Markt der Möglichkeiten. weitere Details unter www.nezh.ch
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Der in Umweltkreisen bekannte Prinz Charles von England baut für seinen 25-jährigen Sohn William ein Pilotprojekt, nämlich ein grosses, sehr gut isoliertes Oekohaus mit Solarheizung in England an der Grenze zu Wales.
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In Uetikon organisiert die Gemeinde am 11. Januar 2007 einen öffentlichen Vortrag mit Beat Kämpfen, dem bekannten Solararchitekt aus Zürich zum Thema: “Bauen mit der Sonne – auch in Uetikon?”. Beat Kämpfen kämpft buchstäblich für eine ökologischere Architektur und hat schon zweimal den CH-Solarpreis gewonnen. Er zeigt auf, wie sich hoher Wohnkomfort und attraktive Gestaltung ideal mit Energieeffizienz, Oekologie und Nachhaltigkeit ergänzen.
Alle sind herzlich eingeladen am:
11. Jan. 2007, Donnerstag, 20 Uhr, Schulhaus Riedwies, kleiner Saal H4 Nord in Uetikon
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Gemäss der deutschen Zeitung “Die Welt” vom 18.Nov.06 wird die Photovoltaik durch neue Produktionsverfahren effizienter. Deutschland ist klarer Weltmeister bei der Herstellung, gefolgt von Japan. Auch bei der jährlich neu installierten PV-Leistung führt Deutschland mit 600 Megawatt klar, gefolgt von Japan mit 370 MW, USA mit 160 MW und Spanien und China mit jet 100 MW.
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Eisbären erleben den Klimawandel hautnah. Gemäss NZZ vom 11.Dez.06 ist es dieses Jahr bei der Inselgruppe vor den Spitzbergen so warm (6 Grad wärmer als sonst), dass sich das Packeis dort völlig zurückgezogen hat. Normalerweise ziehen auf der Insel Hopen an der Wetterstation um die 300 Eisbären vorbei, auch um Gebärplätze zu graben. Letztes Jahr zogen nur 53 Eisbären vorbei und dieses Jahr noch kein Einziger. Normalerweise werden dort 30 Eisbären pro Jahr geboren, dieses Jahr wahrscheinlich zum ersten Mal kein Einziger.
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Kluge Leute bauen MINERGIE-Häuser
Neue Häuser werden gebaut für 30 bis 60 Jahre oder mehr. Die Energiekosten steigen an. Jedes Jahr wird viel Geld bezahlt für Oel, Gas oder Strom für Heizung und Warmwasser. Zusätzlich wird damit die Umwelt belastet. Als Alternative werden heute sehr gut isolierte Häuser nach MINERGIE-Standard gebaut, zur Einsparung der teuren jährlichen Betriebskosten.
Das ist die Schlussfolgerung des interessanten, öffentlichen MINERGIE-Diskussionsabends mit engagierten Baufachleuten. Zum 5.Geburtstag der Energiestadt Zumikon freute sich Bauvorstand Fredi Zuberbühler über die grosse Zuhörerschaft. Dank der engagierten Zusammenarbeit des gesamten Gemeinderates und der Bevölkerung belegt Zumikon heute den stolzen 13.Rang unter den bisher 130 Energiestädten in der Schweiz. Zumikon hat auch am meisten Neubaufläche im MINERGIE-Standard in m2 pro Einwohner im Bezirk Meilen.
MINERGIE in Zumikon und Küsnacht weitverbreitet
Hansruedi Kunz, Leiter der Abteilung MINERGIE vom Kanton Zürich, zeigte eine interessante Entwicklung in den letzten 50 Jahren auf. Die Bevölkerung ist nur wenig angewachsen, das Gebäudevolumen hat sich jedoch verdreifacht und der Energiebedarf sogar verfünffacht. Parallel dazu ist auch die Umweltbelastung angestiegen. Mit dem Kyoto-Protokoll geben wir unseren Wunsch kund, die sich abzeichnende Klimaerwärmung infolge der Nutzung fossiler Energien zu verhindern. Viele Massnahmen wurden bereits ergriffen, im Verkehrsbereich sowie durch Wirtschaft, Gewerbe und Hausbesitzer im Gebäudebereich. Mit dem Label MINERGIE hat die Baudirektion des Kantons Zürich ein gesamtschweizerisches Label für moderne Bauten mit hoher Lebensqualität bei tiefer Umweltbelastung geschaffen. Vor allem in Zumikon, Küsnacht und Oetwil am See wurden schon viele private und öffentliche MINERGIE-Bauten realisiert. Zusätzlich zählen wir unter den 11 Gemeinden im Bezirk Meilen bereits die drei Energiestädte Zumikon, Küsnacht und Meilen.
Höchste Wohnqualität im MINERGIE-Haus
Architekt und Energieberater Roland Vogel schilderte die rasante Entwicklung der Bauqualität in den letzten Jahrzehnten. Brauchte ein durchschnittliches Haus 1970 ganze 21 Liter Oel pro m2 Wohnfläche zum beheizen, brauchte es 1998 noch 11 Liter pro m2 und ein modernes MINERGIE-Haus braucht heute nur noch 4 Liter pro m2. Heute stehen im Kanton Zürich bereits 1600 MINERGIE-Gebäude. Das MINERGIE-Gebäude zeichnet sich aus durch eine ca. 20 cm dicke Wärmedämmung von Fassade, Dach und Boden. Dazu gehören gut isolierende Fenster mit Zwei- oder Dreifachverglasung, eine moderne, effiziente Heizung (vielfach mit Sonnen- oder Erdwärme) und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dies ergibt eine ausgezeichnete Wohnqualität in allen Bereichen wie gleichmässige Innenraum-Temperaturen, besserer Lärmschutz, grössere Einbruchsicherheit, hohe Luftqualität (ohne Pollen und Insekten), minimaler Energieverbrauch und eine minimalste Umweltbelastung. Abschliessend betonte der Referent, dass der Nutzen gegenüber der Kosten deutlich überwiegt.
Subventionen für wärmetechnische Sanierungen
Thomas Nordmann, Leiter des schweiz. Gebäudeprogramms der Stiftung Klimarappen, erklärte deren hohe Ziele und attraktiven Anreize für alle Hauseigentümer. Pro Liter Benzin werden 1,5 Rappen belastet. Daraus werden mit einem Gesamtbudget von 182 Millionen Franken jedem Hausbesitzer auf Anfrage Zuschüsse an hochwertige wärmetechnische Gebäuderenovationen bezahlt. Diese werden berechnet nach m2 sanierter Baufläche und nach Investitionshöhe. Dieses Programm startete am 1.Juni 2006 und bis heute wurden bereits 2000 Renovations-Anmeldungen registriert. Alle diesbezüglichen Informationen sind unter www.gebaeudeprogramm.ch greifbar.
Grossfirmen bauen verantwortungsvoll
Die Allreal Generalunternehmung in Zürich erstellt viele Neubauten im wirtschaftlichen MINERGIE-Standard, gleich wie die Credit Suisse, die Swiss Re oder die IKEA. Martin Hofmann aus deren Geschäftsleitung stellte als neuestes Projekt die zukunftsweisende Null-Energie-Wohnüberbauung Eulachhof in Winterthur vor. Diese Siedlung wird im MINERGIE-P-Standard realisiert. Das P steht für Passivhaus, auch Nullenergiehaus genannt. Die total 136 Wohnungen werden Ende 2007 bezugsbereit sein und sind erschlossen mit einer neuen S-Bahn-Haltestelle. Dank höchster Bauqualität werden die Unterhaltsfolgekosten sehr tief ausfallen. Diese Wohnungen sollen zu Marktpreisen vermietet werden und eine marktübliche Rendite von rund 6 Prozent erwirtschaften. Die Bauherrschaft und zukünftigen Vermieter sind die Allianz Suisse Lebensversicherung und die Profond Vorsorgeeinrichtung.
Jeder Einzelne zählt
Die anschliessende Diskussion leitete Dr. Beat Walti, Präsident der freisinnig demokratischen Kantonsratsfraktion. Die Freisinnig Demokratische Partei als Hauptorganisator dieses dritten Energieabends zeigt damit, wie dringend ihr das Energieproblem und der Klimawandel ist. Sie sucht nach volkswirtschaftlich sinnvollen Wegen, wie die Versorgung der Schweiz mit Energie auch in Zukunft sichergestellt werden kann. Sie ist bestrebt, dass der CO2-Ausstoss verringert wird durch konsequentes Energiesparen und durch die vermehrte Förderung von erneuerbaren Energien. Dabei bevorzugt sie freiwillige Massnahmen und marktorientierte Mechanismen. Im Alltag klimabewusst handeln heisst, dass jeder Schweizer seine Verantwortung bewusst übernehmen muss. Ob als Unternehmer oder Angestellter, Politiker oder Privatperson, bei allen täglichen Entscheiden muss er der Energie- und Umweltproblematik Rechnung tragen.