Nachhaltige Energie


Arnold Schwarzenegger fährt Hybrid
Dezember 21, 2006, 8:41
Gespeichert unter: Verkehr

Der Governeur von Kalifornien nimmt den Klimaschutz sehr ernst, er hat sich sogar zu einem „Oekofreak“ gewandelt. Vor zwei Jahren hat er seinen „benzinfressenden“ Hummer-Jeep mit einem Wasserstoff-Antrieb umbauen lassen, damit er keine gefährlichen Treibhausgase mehr ausstösst. Auch die Kalifornische Gesetzgebung ist mittlerweile die klimafreundlichste von der ganzen USA. www.blick.ch/news/schweiz/artikel49023



Atel will 2 neue CH-Atomkraftwerke
Dezember 20, 2006, 8:54
Gespeichert unter: Tagespolitik

Giovanni Leonardi, Chef Stromkonzern ATEL, will 2 neue CH-Atomkraftwerke an den bisherigen Standorten erstellen, gemäss NZZ vom 11.Dez.06. Dies als notwendiger Ersatz der drei älteren, bisherigen Atomkraftwerke. Ein neues Atomkraftwerk kostet 3-4 Milliarden Franken. Mit diesem Geld könnte man doch auch durch Private sehr viele kleine, dezentrale, erneuerbare Energieanlagen (Solar, Biogas, Wasser, Wind, etc.) erstellen, ohne radioaktive Abfälle?



Heizungssanierung mit erneuerbarer Energie?
Dezember 20, 2006, 8:53
Gespeichert unter: Energieprogramm 2007

Einladung zur öffentlichen Diskussion am Donnerstag, dem 25.Januar 2007, um 20 Uhr in Stäfa im Sonnenwiessaal, nahe Bahnhof an der Bahnhofstr.38

Ca. alle 20 Jahre muss jede Heizung saniert werden unter Berücksichtigung von Investitionskosten, Energiekosten, Luftreinhaltung und Klimaprobelmatik. Es diskutieren Rolf Baumgartner, Hoval Herzog AG in Feldmeilen, Fritz Schuppisser, Soltop-Sonnekollektoren in Elgg und Matthias Rüegg, Rüegg Cheminée in Zumikon. Gesprächsleitung führt Ursula Gross Leemann, Rechstanwältin, Gemeinderätin von der Energiestadt Küsnacht und FDP-Kantonsratskandidatin. Der öffentliche Abend wir organisiert von der Freisinnig Demokratischen Partei Stäfa und Bezirk Meilen und vom Hauseigentümerverband Meilen und Umgebung.



Al Gore Aktion in Küsnacht
Dezember 20, 2006, 7:58
Gespeichert unter: Energieprogramm 2007

Am Wochenende vom 3./4.Februar 2007 organisiert die Energiestadt Küsnacht ein grosses, öffentliches Klimawochenende. Gezeigt wird der Al Gore Film „an inconvenient truth“, es gibt eine grosse Podiumsdiskussion mit prominenten Politikern und parallel dazu im Eingangsbereich der Helihalle einen Markt der Möglichkeiten. weitere Details unter www.nezh.ch



Prinz Charles baut Oekohaus
Dezember 20, 2006, 7:45
Gespeichert unter: Minergie-Standard

Der in Umweltkreisen bekannte Prinz Charles von England baut für seinen 25-jährigen Sohn William ein Pilotprojekt, nämlich ein grosses, sehr gut isoliertes Oekohaus mit Solarheizung in England an der Grenze zu Wales.



Vortrag: Bauen mit der Sonne
Dezember 20, 2006, 7:26
Gespeichert unter: Energieprogramm 2007

In Uetikon organisiert die Gemeinde am 11. Januar 2007 einen öffentlichen Vortrag mit Beat Kämpfen, dem bekannten Solararchitekt aus Zürich zum Thema: „Bauen mit der Sonne – auch in Uetikon?“. Beat Kämpfen kämpft buchstäblich für eine ökologischere Architektur und hat schon zweimal den CH-Solarpreis gewonnen. Er zeigt auf, wie sich hoher Wohnkomfort und attraktive Gestaltung ideal mit Energieeffizienz, Oekologie und Nachhaltigkeit ergänzen.

Alle sind herzlich eingeladen am:

11. Jan. 2007, Donnerstag, 20 Uhr, Schulhaus Riedwies, kleiner Saal H4 Nord in Uetikon



Photovoltaik wird effizienter
Dezember 18, 2006, 9:05
Gespeichert unter: Photovoltaik

Gemäss der deutschen Zeitung „Die Welt“ vom 18.Nov.06 wird die Photovoltaik durch neue Produktionsverfahren effizienter. Deutschland ist klarer Weltmeister bei der Herstellung, gefolgt von Japan. Auch bei der jährlich neu installierten PV-Leistung führt Deutschland mit 600 Megawatt klar, gefolgt von Japan mit 370 MW, USA mit 160 MW und Spanien und China mit jet 100 MW.



Eisbären fehlen Geburtsorte
Dezember 18, 2006, 8:30
Gespeichert unter: Tagespolitik

Eisbären erleben den Klimawandel hautnah. Gemäss NZZ vom 11.Dez.06 ist es dieses Jahr bei der Inselgruppe vor den Spitzbergen so warm (6 Grad wärmer als sonst), dass sich das Packeis dort völlig zurückgezogen hat. Normalerweise ziehen auf der Insel Hopen an der Wetterstation um die 300 Eisbären vorbei, auch um Gebärplätze zu graben. Letztes Jahr zogen nur 53 Eisbären vorbei und dieses Jahr noch kein Einziger. Normalerweise werden dort 30 Eisbären pro Jahr geboren, dieses Jahr wahrscheinlich zum ersten Mal kein Einziger.



Sinnvoller Baustandard
Dezember 16, 2006, 12:17
Gespeichert unter: Minergie-Standard

Kluge Leute bauen MINERGIE-Häuser

Neue Häuser werden gebaut für 30 bis 60 Jahre oder mehr. Die Energiekosten steigen an. Jedes Jahr wird viel Geld bezahlt für Oel, Gas oder Strom für Heizung und Warmwasser. Zusätzlich wird damit die Umwelt belastet. Als Alternative werden heute sehr gut isolierte Häuser nach MINERGIE-Standard gebaut, zur Einsparung der teuren jährlichen Betriebskosten. 

Das ist die Schlussfolgerung des interessanten, öffentlichen MINERGIE-Diskussionsabends mit engagierten Baufachleuten. Zum 5.Geburtstag der Energiestadt Zumikon freute sich Bauvorstand Fredi Zuberbühler über die grosse Zuhörerschaft. Dank der engagierten Zusammenarbeit des gesamten Gemeinderates und der Bevölkerung belegt Zumikon heute den stolzen 13.Rang unter den bisher 130 Energiestädten in der Schweiz. Zumikon hat auch am meisten Neubaufläche im MINERGIE-Standard in m2 pro Einwohner im Bezirk Meilen.

MINERGIE in Zumikon und Küsnacht weitverbreitet

Hansruedi Kunz, Leiter der Abteilung MINERGIE vom Kanton Zürich, zeigte eine interessante Entwicklung in den letzten 50 Jahren auf. Die Bevölkerung ist nur wenig angewachsen, das Gebäudevolumen hat sich jedoch verdreifacht und der Energiebedarf sogar verfünffacht. Parallel dazu ist auch die Umweltbelastung angestiegen. Mit dem Kyoto-Protokoll geben wir unseren Wunsch kund, die sich abzeichnende Klimaerwärmung infolge der Nutzung fossiler Energien zu verhindern. Viele Massnahmen wurden bereits ergriffen, im Verkehrsbereich sowie durch Wirtschaft, Gewerbe und Hausbesitzer im Gebäudebereich. Mit dem Label MINERGIE hat die Baudirektion des Kantons Zürich ein gesamtschweizerisches Label für moderne Bauten mit hoher Lebensqualität bei tiefer Umweltbelastung geschaffen. Vor allem in Zumikon, Küsnacht und Oetwil am See wurden schon viele private und öffentliche MINERGIE-Bauten realisiert. Zusätzlich zählen wir unter den 11 Gemeinden im Bezirk Meilen bereits die drei Energiestädte Zumikon, Küsnacht und Meilen.  

Höchste Wohnqualität im MINERGIE-Haus

Architekt und Energieberater Roland Vogel schilderte die rasante Entwicklung der Bauqualität in den letzten Jahrzehnten. Brauchte ein durchschnittliches Haus 1970 ganze 21 Liter Oel pro m2 Wohnfläche zum beheizen, brauchte es 1998 noch 11 Liter pro m2 und ein modernes MINERGIE-Haus braucht heute nur noch 4 Liter pro m2. Heute stehen im Kanton Zürich bereits 1600 MINERGIE-Gebäude. Das MINERGIE-Gebäude zeichnet sich aus durch eine ca. 20 cm dicke Wärmedämmung von Fassade, Dach und Boden. Dazu gehören gut isolierende Fenster mit Zwei- oder Dreifachverglasung, eine moderne, effiziente Heizung (vielfach mit Sonnen- oder Erdwärme) und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dies ergibt eine ausgezeichnete Wohnqualität in allen Bereichen wie gleichmässige Innenraum-Temperaturen, besserer Lärmschutz, grössere Einbruchsicherheit, hohe Luftqualität (ohne Pollen und Insekten), minimaler Energieverbrauch und eine minimalste Umweltbelastung. Abschliessend betonte der Referent, dass der Nutzen gegenüber der Kosten deutlich überwiegt.

Subventionen für wärmetechnische Sanierungen

Thomas Nordmann, Leiter des schweiz. Gebäudeprogramms der Stiftung Klimarappen, erklärte deren hohe Ziele und attraktiven Anreize für alle Hauseigentümer. Pro Liter Benzin werden 1,5 Rappen belastet. Daraus werden mit einem Gesamtbudget von 182 Millionen Franken jedem Hausbesitzer auf Anfrage Zuschüsse an hochwertige wärmetechnische Gebäuderenovationen bezahlt. Diese werden berechnet nach m2 sanierter Baufläche und nach Investitionshöhe. Dieses Programm startete am 1.Juni 2006 und bis heute wurden bereits 2000 Renovations-Anmeldungen registriert. Alle diesbezüglichen Informationen sind unter www.gebaeudeprogramm.ch greifbar.

Grossfirmen bauen verantwortungsvoll

Die Allreal Generalunternehmung in Zürich erstellt viele Neubauten im wirtschaftlichen MINERGIE-Standard, gleich wie die Credit Suisse, die Swiss Re oder die IKEA. Martin Hofmann aus deren Geschäftsleitung stellte als neuestes Projekt die zukunftsweisende Null-Energie-Wohnüberbauung Eulachhof in Winterthur vor. Diese Siedlung wird im MINERGIE-P-Standard realisiert. Das P steht für Passivhaus, auch Nullenergiehaus genannt. Die total 136 Wohnungen werden Ende 2007 bezugsbereit sein und sind erschlossen mit einer neuen S-Bahn-Haltestelle. Dank höchster Bauqualität werden die Unterhaltsfolgekosten sehr tief ausfallen. Diese Wohnungen sollen zu Marktpreisen vermietet werden und eine marktübliche Rendite von rund 6 Prozent erwirtschaften. Die Bauherrschaft und zukünftigen Vermieter sind die Allianz Suisse Lebensversicherung und die Profond Vorsorgeeinrichtung.

Jeder Einzelne zählt

Die anschliessende Diskussion leitete Dr. Beat Walti, Präsident der freisinnig demokratischen Kantonsratsfraktion. Die Freisinnig Demokratische Partei als Hauptorganisator dieses dritten Energieabends zeigt damit, wie dringend ihr das Energieproblem und der Klimawandel ist. Sie sucht nach volkswirtschaftlich sinnvollen Wegen, wie die Versorgung der Schweiz mit Energie auch in Zukunft sichergestellt werden kann. Sie ist bestrebt, dass der CO2-Ausstoss verringert wird durch konsequentes Energiesparen und durch die vermehrte Förderung von erneuerbaren Energien. Dabei bevorzugt sie freiwillige Massnahmen und marktorientierte Mechanismen. Im Alltag klimabewusst handeln heisst, dass jeder Schweizer seine Verantwortung bewusst übernehmen muss. Ob als Unternehmer oder Angestellter, Politiker oder Privatperson, bei allen täglichen Entscheiden muss er der Energie- und Umweltproblematik Rechnung tragen.



Politische Förderung
Dezember 16, 2006, 12:13
Gespeichert unter: Photovoltaik

Liebe Energiefreunde

Wie alle wissen, setzt sich die FDP Bezirk Meilen seit Frühling 2006 stark für eine umweltfreundlichere Energiepolitik ein. Mitte Woche leiteten wir den 40 FDP-Nationalräten untenstehenden Bericht zu den Energieverhandlungen in Bern weiter.

Begründung dazu war unter Anderem auch Herr Sterns Aussage (Ex-Chefökonom der Weltbank):

„Die Nullreaktion der freien Marktwirtschaft auf die CO2-Problematik ist das grösste Marktversagen aller Zeiten.

Grundsätzlich haben wir für das Ueberleben keine andere Wahl, als Energie zu sparen und die erneuerbaren Energien massiv zu fördern, es stellt sich heute nur die Frage der Geschwindigkeit. Entweder wir starten jetzt und fördern ein sinnvolles, überlegtes Wachstum, oder wir warten noch länger ab und müssen dann plötzlich mit schnellen, massiven Korrekturen und immensen Kosten einschreiten“.

Am kommenden Montagnachmittag (11.Dez.) wird der Nationalrat die erneuerbaren Energien behandeln.

Viele Grüsse

Regula Baggenstos

FDP Bezirk Meilen, Gruppe Energie

Bericht an den Nationalrat:

Wunsch zu den aktuellen Energie-Verhandlungen in Bernfür ökologisch sinnvolle Gesetzesänderungen als Resultat aus den vielen Energieveranstaltungen der FDP Bezirk Meilen/Zürich

Ja zur aktiven Förderung der Photovoltaik: Zum Stromversorgungsgesetz (StromVG) im Nationalrat gehört ganz dringend die aktive Förderung der Photovoltaik auch in der Schweiz! Drei Gründe sprechen dafür: A. Technisch sinnvoll und erforderlichÿ       sehr hohe Betriebssicherheit, minimale Gefahr von Blackouts und politischen Anschlägen, da viele Kleinstanlagenÿ       direkte Anwendung der hochwertigen Schweizer Solarforschung, international an vorderster Front dabeibleiben und vom Verkaufs-Boom profitierenÿ       dezentrale Erzeugung am Ort der Verbraucher im Niederspannungsbereichÿ       kein Ausbau von Hochspannungsnetz nötig, weniger Leitungsverlusteÿ       Produktion tagsüber mit optimaler Deckung der Mittags-Verbrauchsspitzeÿ       viel weniger Netz-Reserveleistung nötig bei Ausfall einer Anlageÿ       ökonomische und ökologische Wirtschaftlichkeit in Reichweite B. Klimaschutzÿ       einheimische erneuerbare Energieÿ       Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung ÿ       minimaler Unterhalt, lange Lebensdauerÿ       starke CH-Sonneneinstrahlung von 1050-1600 KWh/m2/Jahr, Spanien 1700, Deutschland 1015, Sizilien 1800, Sahara 2270ÿ       Auf CH-Dächern können mit Solarzellen 25% des Strombedarfs erzeugt werden! C. Finanziell boomende Solarindustrie als zukünftiger Schlüsselmarktÿ       bereits 35 Länder haben Einspeisevergütung erfolgreich eingeführt wie Deutschland, Japan, Spanien, Kalifornien (USA), Frankreich, Italien, Südkorea, Griechenland, China, etc.ÿ       politische Unterstützung für weltweite Boomindustrie mit 40% Wachstum/Jahr. Unter den Marktführern sind Firmen wie Suntech und Sunpower, beide an der Nasdaq kotiert, aber auch Grosskonzerne wie Sharp und BP. Führend sind Japan, Deutschland, Spanien und neu Kalifornien mit der Venture-Capital-Szene im Silicon Valley, dank staatlichen Subventionen, Anreizmechanismen und Forschungsprogrammen.ÿ       Nach Preisstagnation werden auf nächstes Jahr weitere Preissenkungen erwartet. Konkurrenzfähigkeit mit Strom ab Steckdose in CH in 10-15 Jahren.ÿ       In Linthal/Glarus planen Investoren den Bau einer Solarmodulfabrik (Solar Plant Swiss), die ab Ende 2007 die Produktion starten soll. Dieses und weitere innovative Projekte in der Schweiz sind dringend auf einen funktionierenden Heimmarkt angewiesen. Beim Stromversorgungsgesetz ist eine Entschädigung für neue erneuerbare Energien und Massnahmen zur effizienten Stromnutzung vorgesehen (Kostendeckende Einspeisevergütung):  die Nationalratskommission will dazu eine Abgabe von 0.6 Rp./kWh erheben,  der Ständerat will 0.5 Rp./kWh. Der Ständerat hat mit seinen Beschlüssen eine kostendeckende Vergütung für die Photovoltaik verunmöglicht. Der Nationalrat soll dies dringend korrigieren.  Die FDP muss dringend der Variante UREK NR den Rücken stärken. Unsere FDP-Parlamentarier sollen sich für eine kostendeckende Einspeisevergütung für ALLE erneuerbaren Energien einsetzen, also auch für die Photovoltaik. Nur damit wird sie in Zukunft einen wesentlichen Beitrag an die CH- Stromversorgung leisten (Bis im Jahr 2040 ca. 20% möglich, falls heute endlich eine echte politische Unterstützung beschlossen wird).

Die Schweiz betreibt eine hochwertige Photovoltaik-Forschung, hat es aber bisher  versäumt, Rahmenbedingungen zur Umsetzung dieser Erkenntnisse zu schaffen.

Begründung mit Fall-Beispielen Bei einer privaten Photovoltaik-Anlage von 11kW auf dem Dach eines Einfamilienhauses in Herrliberg ZH bot das örtliche Elektrizitätswerk einen Abnahmepreis für Solarstrom von 40 Rappen an, als Angebot der Axpo. Die Axpo selbst verkauft den Solarstrom aber für 85 Rappen. Diese unverständliche Verhinderungspolitik für zukünftige Photovoltaikanlagen muss mit einer kostendeckenden Einspeisevergütung dringend angepasst werden. Trotz schlechtester Rahmenbedingungen wurden im Bezirk Meilen z.B. in Küsnacht (13’000 Einw.) 7 private Photovoltaikanlagen ans Netz angeschlossen und in Herrliberg (5′500 Einw.) deren 5. Dies entspricht heute durchschnittlich einer Photovoltaikanlage auf 1’500 Einw. Die Bürger sind umweltbewusst, und die Politiker? Kosten 

Die reinen Herstellungskosten der Module sind in den letzten Jahren stark gesunken. Das EEG (Erneuerbares Energien Gesetz von Deutschland) hat somit wie geplant bewirkt, dass dank Massenproduktion, Produktivitätssteigerungen und technischem Fortschritt die Kosten gesenkt werden konnten. Weltweit ist die stetig steigende Nachfrage nach Solarmodulen sehr hoch. Das führte dazu, dass alle Firmen entlang der Wertschöpfungskette ihre Gewinne für eine Verstärkung des Wachstums, der Forschung und den Weiterausbau ihrer Produktionsanlagen einsetzten. Daraus resultierten für die Konsumenten vorübergehend stagnierende statt sinkende Preise. Aber im langjährigen Trend führt jede Verdoppelung des Marktvolumens zu einer Preissenkung von 15-20%!

Die photovoltaische Energiewandlung ist wegen der Herstellungskosten der Solarmodule im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken heute noch deutlich teurer, wobei allerdings große Teile der Folgekosten der konventionellen Energiewandlung nicht in die heutigen Energiepreise mit eingehen.

Da Fotovoltaikanlagen keine beweglichen Teile beinhalten, sind sie sehr langlebig. Die hohen Investitionskosten können daher über einen langen Zeitraum von ca. 30 Jahren abgeschrieben werden.

Entwicklung Solarstromerzeugung in Deutschland + Schweiz 

In Deutschland haben das Stromeinspeisegesetz und insbesondere das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zu einem Boom bei der Errichtung von Fotovoltaikanlagen geführt. So wurde Ende Juni 2005 die Schwelle von 1.000 MW installierter elektrischer Leistung von Fotovoltaikanlagen überschritten, das entspricht einem grossen konventionellen Kraftwerk und bedeutet eine Verhundertfachung in den letzten 10 Jahren.

Gesamthaft bis Ende 2005 installierte Solarstromanlagen pro Einwohner in D und CH

Diagramm aus dem CH-Bulletin von SEV/VSE 10/06 Das erreichbare Potenzial in Deutschland ist sehr hoch: Würden 2 Prozent der Gesamtfläche des Landes mit Solarzellen bedeckt, könnte Deutschland theoretisch bereits heute seinen ganzen elektrischen Jahresverbrauch decken. Dies ist berechnet mit der heute verfügbaren Technik und trotz der scheinbar schlechten Bedingungen der Sonneneinstrahlung.Der Einwand, die Fläche in Mitteleuropa würde für einen wesentlichen Anteil von Fotovoltaik zur Energieversorgung nicht ausreichen, ist somit nicht haltbar. Die nötige Fläche könnte über die Nutzung bisher bebauter Flächen (Dächer, Parkplätze, etc.) erreicht werden. Die Photovoltaik kann daher langfristig auch in Deutschland einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung liefern. Was ist Photovoltaik? 

Photovoltaik (auch Fotovoltaik) ist die Umwandlung von Sonnen-Strahlungsenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. 1958 diente sie erstmals Weltraumsatelliten zur Energieversorgung. Heute wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt vor allem auf Dachflächen, aber auch Parkscheinautomaten, Schallschutzwänden oder Freiflächen.

Photo = Licht (griechisch) / Volta = Alessandro Volta (Elektrotechnik-Pionier)

Die erzeugte Elektrizität kann entweder vor Ort genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden.

Für weitere Fragen: Swissolar = Schweiz. Fachverband für Sonnenenergie


Neugasse 6, CH-8005 Zürich  stickelberger@swissolar.ch
Fon +41 44 250 88 33, Fax +41 44 250 88 35

Quelle, falls nicht erwähnt: www.wikipedia.org